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Historie: Germany made in USA

Die Nachkriegszeit war in den beiden späteren Restrepubliken prägend. Im sowjetischen Sektor kam es zu der gewollten Vereinigung von KPD und SPD, den beiden Arbeiterparteien, die in der Weimarer Republik zerstritten blieben. In den Westsektoren übernahmen zügig die USA das Kommando. Die USA war stark christlich und antikommunistisch geprägt. Zumindest gab es in den USA gerade eine starke sozial ausgerichtete Strömung "The New Deal" für den der US Präsident Roosevelt stand. Seine Beamten verhinderten immerhin eine Agrarrepublik wie sie die Engländer für Westdeutschland wünschten. Churchill wollte aus Deutschland eine rückständige Bauerngesellschaft machen, auch ohne Demokratie, der kranke Mann in London haßte im Grunde alles kontinentaleuropäische, ob die Deutschen, die Rußen auch die Franzosen liebte er nicht unbedingt ... Dies immerhin verhinderten die USA, die USA wollten einen starken Frontstaat und eine Basis für Ihre Herrschaft über Westeuropa. So hatte die USA starken Einfluss auf das befreite Belgien, hier fanden NATO und die spätere EU ihren Sitz. Die USA installierte in den ehemaligen faschistischen Achsenmächten Italien und Deutschland ein eigenes Herrschaftssystem. In beiden Ländern war die Arbeiterbewegung sehr stark. Die sozialistische und kommunistische Arbeiterbewegung in Europa wurde von den US Einrichtungen systematisch bekämpft.
Wie dies für Westdeutschland funktionierte:
Am 11. Mai 1945, drei Tage nach dem offiziellen Ende des zweiten Weltkrieges, gründete sich in Hamburg die Sozialistische Freie Gewerkschaft (SFG). Versammelt hatten sich rund 40 Sozialdemokraten und Kommunisten. Innerhalb weniger Wochen lagen bereits etwa 50.000 Aufnahmeanträge vor. Die Vereinigung von KPD und SPD war eine der Lehren der Arbeiterbewegung aus der Weimarer Republik.
Doch die Britischen Besatzungsbehörden verboten diese sozialistische Organisation bereits am 20. Juni 1945.
Unmittelbar nach Kriegsende begann nicht nur in diesem Fall der Einfluss der Siegermächte auf den demokratischen Wiederaufbau Deutschlands, genauer gesagt dessen Verhinderung. Im Westen übernahm schließlich der US-Geheimdienst CIA die führende Rolle bei der Steuerung, Finanzierung, Aufbau und Steuerung der politischen und kulturellen Organisationen, Strukturen und Medien in Deutschland. Westdeutschland wurde zur ferngelenkten "Demokratie" - Demokratie bedeutet Volksherrschaft, ein System das von einem anderen Land gesteuert wird hat keine Volksherrschaft. Bis 1989 blieb dieser Zustand ungebrochen, bis heute gibt es keinen Friedensvertrag, Deutschland ist immer noch nicht souverän.
Es geschieht einem Land nur Recht, das diese Kriege über Europa brachte, in einer Übergangsphase kontrolliert und überführt zu werden in einen neuen politischen Prozess, allerdings ist dies nun über 70 Jahre her, es wird Zeit das die vereinigte BRD/DDR die dritte Republik sich in einem Prozess zu einer souveränen 4. Republik entwickelt. Selbstbestimmt, demokratisch, europäisch, friedliebend und aufklärerisch soll Deutschland einen Beitrag gegen imperialistische Kriege und für die Entwicklung in der Welt leisten, doch zuerst müssen die Europäer ihren eigenen Kontinent zu einem Paradies formen. Mindestlöhne von etwas mehr als 1 Euro in der EU (Bulgarien) oder etwas mehr als 2 Euro (Polen) sowie der Flüchtlingsalleingang der Kanzlerin schaffen weder Frieden, Zusammenhalt noch Wohlstand und Entwicklung in der EU. Viele der Probleme haben nach wie vor mit der Nachkriegszeit zu tun. Die CDU, eine US protegierte Gründung regiert nach wie vor in Abstimmung mit den USA (in engster Abstimmung) die SPD zunächst darum bemüht die KPD zu schwächen, nach deren Verbot dann kontinuierlich auf bürgerlichem Kurs (Godesberger Programm...) die Grünen eine Gründung zur Verhinderung einer Linksopposition und um eine Massenbewegung für den Austritt aus der NATO abzubrechen usw. die gesamte politische Kultur ist in dieser Richtung geprägt - das eine wird verboten und unterdrückt, dass andere wird gepäppelt, zugelassen und unterstützt, obwohl beides demokratisch ist. Die Linke ist quasi eine SPD der 70er Jahre (ASG), Sammelbecken für Überbleibsel der alten Gruppierungen mit einer gesellschaftlichen Bindefunktion im Osten.
Aber es gehören immer 2 dazu, der Unterdrücker und die Unterdrückten die mitmachen. In der ersten Phase - der Befreiung vom Faschismus und der Besatzung hatte die Bevölkerung wenig zu melden. Von 1945 bis 2016 sind 70 Jahre vergangen. Deutschland hatte mit seiner Arbeiterbewegung eine enorme demokratische Tradition in der Zivilbevölkerung entwickelt und westlich des Rheins als Teil Frankreichs bereits zu Beginn des 19. Jahrhundert die Bürgerrechte kennengelernt. 1918 mit der sozialistischen Revolution in Deutschland, die zu einer bürgerlichen gedreht wurde, erhielten die Bürger Deutschlands, vor allem die Frauen mehr demokratische Rechte als ihre zukünftigen Besatzer aus GB und Frankreich sie zu dem Zeitpunkt hatten. Zudem wäre ohne Unterstützung durch Kapitalgeber weder in Italien noch in Deutschland der Faschismus als antikommunistische Machtergreifung realisierbar gewesen. Auch Kapital aus den USA und GB stützten Hitler im Kampf gegen KPD und SPD, beide waren Ford, Shell... zuwider. Durch den Hitlermist und die Besatzungszeit im Anschluß wurde Deutschland in der demokratischen Entwicklung um Jahrzehnte zurückgeworfen. Erst seit den 90ern, nach dem Sieg über die versuchte neofaschistische Offensive und nach dem Finanzcrash, dem Niedergang des Neoliberalismus,  kann die Zivilbevölkerung in Deutschland wieder mit  sozialistischen, demokratischen, humanistischen Werten positiv auffallen. Seitdem wächst die Motivation sich von den USA und GB zu emanzipieren. Die rechtspopulistische Bewegung kam mit dem Ukraineengeament Deutschlands auf. Es hätte eine linkskontinentaleuropäische Bewegung sein können, denn der Protest richtete sich gegen die Bundesregierung die der konservativen Besatzungsmacht USA/GB bei ihren Expansionsplänen in Europa folgt. Der Eurokommunismus war eine starke Bewegung in Westeuropa, er wurde ebenfalls von den USA bekämpft.. Die Deutschen wollen garnicht die Ukraine oder die Türkei in der EU haben, dass sind rechtsgerichtete korrupte Regimes die Meinungsfreiheit und Arbeiterbewegung unterdrücken. Warum sind es Rechte die in Opposition stark werden? Weil "Linke" wie die SPD und die Grünen sich längst auf der Schleimspur der US Interessenpolitik bewegen, auf dem sich die CDU seither befindet. SPD und Grüne wirken aktiv in die ausserparlamentarische Opposition hinein und versuchen mit allen Mitteln eine Linkseuropäische Entwicklung zu unterbinden.

Dokumentiert wird diese Entwicklung u.a. in der Phoenix-TV-Dokumentation von Joachim Schröder Germany made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten, die immerhin die Spitze des Eisbergs beleuchtet.
 
https://www.youtube.com/watch?v=tfXLOtlYC7E

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